Historisch

Für die Fassadenrekonstruktion historischer Gebäude ist es oft notwendig, Details wie Kapitelle, Reliefs, Simse, Stuckarbeiten oder sonstige bildgehauene Elemente originalgetreu zu reproduzieren. Fehlende oder zerstörte Bauteile sind durch die „digitale Bildhauerei“ effektiv, schnell und kostengünstig wieder herstellbar.

Mit einem 3D-Scan wird die Oberflächengeometrie erfasst, digitalisiert und als Datensatz für das Fräsen in Stein oder das Abformen mit anderen Materialien aufbereitet. Darüber hinaus bietet sich die 3D-Digitalisierung als Mittel zur Formdokumentation von Kulturgütern an.

Später auftretende Schäden, z. B. durch Vandalismus oder Verwitterung, können mithilfe des archivierten 3D-Modells leichter behoben werden.